The Realist Turn

Just started this new blog and I hope that I can contribute to the blogosphere and enrich it with some thoughts worth thinking. Philosophy is occupied by anti-realist and construcitivist theories and only for some years now there is a realist reaction. Post-Modernism showed its effects in media populism and other forms of “anything goes” in politics, science and culture. But we feel that there are events that aren’t only constructed by our concent schemes. The new wars and the financial crisis showed that a new realism has to be thought. One that emphasis that we aren’t in control of everything and that truth is not a relic of metaphysics that has to be overcome. This blog will be all about that realist turn (or speculative turn as some may call it). The search for a new realist ontology and epistemology for overcoming not truth but post-modernism.

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2 comments

  1. Hi Danny, vielleicht interessieren Dich auch noch meine anderen Blogs (http://asifoscope.org/ und vor allem https://creativisticphilosophy.wordpress.com/).
    Viel Erfolg! Ich denke, um Follower zu bekommen, ist es eine gute Idee, Artikel von anderen Leuten zu kommentieren oder zu liken, und im übrigen die richtigen Tags an die Artikel zu heften, so dass Leute die Artikel im Reader finden. Bilder helfen auch, um Aufmerksamkeit zu bekommen. Ansonsten ist es eine Geduldsfrage.
    Persönlich denke ich, ich bin irgendwo zwischen Realismus und Konstruktivismus. Mich interessiert, wie der konstruierte Teil der wahrgenommenen oder erlebten Realität konstruiert oder (um ein Wort aus der Informatik zu benutzen) implementiert ist. Ich denke, wenn Teile der “Realität” konstruiert sind, dann muss man als Konstruktivist auch beschreiben können, wie die Konstruktion aufgebaut ist, sonst mogelt man sozusagen. Am Ende landet man in der Tiefe irgendwo bei der “Hardware”. Konstruktivismus setzt also auf irgendeiner Ebene Realismus voraus. Man kann das ausklammern order ausblenden, aber im Grunde funktioniert das nicht.
    Auf der anderen Seite ist die Sache auch nicht so einfach, weil meines Erachtens unser Wissen über die Realität prinzipiell unvollständig ist. Unsere Theorien sind insofern doch immer Konstruktionen, da die Realität immer mehr Eigenschaften hat als sich in irgendeiner Theorie darüber ableiten lassen.

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    1. Hallo,

      Danke für deine Nachricht. Das Vernetzen und Diskutieren ist ein Grund, warum ich mich hier angemeldet habe.

      Der Konstruktivismus den ich kritisieren möchte, ist vor allem der, der sich in Europa als post-modern betitelt. Ganz nach Nietzsches Diktum, es gäbe keine Fakten nur Intrerpretationen. Das Theorien und viele andere Gegenstände konstruiert sind, bezweifelt ja niemand. Allerdings wollen diese Theorieströmungen, von denen auch die analytische Tradition nicht frei ist (z.B. Rorty und Goodman), die Unterscheidung zwischen Epistemologie und Ontologie kollabieren. Und diesen Zug möchte ich nicht mitgehen. Wissenschaft und Alltag stellen uns vor interessante, ontologische Probleme und eine Verweigerung jeglicher Beantwortung der Frage, welchen Platz wir im Kosmos einnehmen und wie unsere Welt beschaffen ist, kommt einem Denkverbot gleich. Außerdem führt ein globaler Anti-Realismus zu praktischen und politischen Problemen, die im politischen Populismus gipfel, der verdeutlicht, was geschieht, wenn es nur noch Interpretationen und keine Fakten mehr gibt.

      Beste Grüße

      Liked by 1 person

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